Stadtteile
Wussten Sie ...
„In reizender Abgeschiedenheit, hinter Obstwäldern versteckt", so beschreibt eine Chronik des Jahres 1843 die Stadtteile im Esslinger Norden. Obwohl es heute mit der „Abgeschiedenheit" längst vorbei ist, lässt es sich bei den ‚Esslinger Nordlichtern‘ gut wohnen und leben.
Übrigens: Ungefähr 250 Meter nördlich der Wäldenbronner Straße lag ein See, der auf geologischen Karten von 1930 noch zu sehen ist. Heute sieht man von dem damals etwa 75 Meter langen und 30 Meter breiten See allerdings nichts mehr, da er ab 1935 mit der Erde vom Bau der Funkerkaserne aufgefüllt wurde und sich nach und nach zum heutigen ‚Seewiesen‘-Sportplatz des TSV Wäldenbronn entwickelt hat. Das Gebiet der aneinander grenzenden Seewiesen und der Schlosswiesen gehörte zu den Ländereien des Schloßguts Hohenkreuz, das Palm’sches Eigentum war.
Im Stadtteil Hohenkreuz wohnen heute rund 4.500 Menschen, der Anteil ausländischer Mitbürger liegt bei 20,3 Prozent; in Serach leben etwa 1.760 Einwohner, davon sind 5,1 Prozent Ausländer; Wäldenbronn hat 2.320 Einwohner, davon sind 15,3 Prozent Ausländer.
Wäldenbronn
Wäldenbronn wurde erstmals 1329 als Esslingen Fileal urkundlich erwähnt. Die Namensgebung begründet sich auf die Lage zwischen Wäldern und Brunnen. Schon vor dieser Namensgebung
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Serach
Das Landhaus Serach wurde 1820 von Amtsrichter Georgii erbaut. 1828 hat dieses Graf Alexander von Württemberg gekauft und zum Schloss erweitert. Das Schloss wurde ein bedeutender
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Hohenkreuz
In der Nähe der St. Bernhardkapelle befand sich, schon 1481 erwähnt, ein in Kreuzform ausgeführter Stein auf der höchsten Erhebung der Gemarkung rund um die Kapelle. Vielleicht war ...
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Obertal
Auch Obertal war einst ein Esslinger Fileal im Norden. Die Lage mit den Gewannnamen Kaltklinge, den Wegbezeichnungen Kaltklingenweg und Kalte-Halde-Weg zeugen davon, dass dieser
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Mettingen
„Mich interessierte schon früh, in welchem Haus meine Vorfahren einst wohnten, ob es heute noch steht und wer darin noch alles lebte“, erzählt Bärbel Röhm.
Da fing sie an, aus Feuerversicherungsbüchern, Eidsteuerzetteln und Adressbüchern, die größtenteils noch im Esslinger Stadtarchiv vorhanden waren, Häuser- und Bewohnerdaten aus der Zeit von 1700 bis ... >> weiterlesen
Weil
Im Jahr 1817 wurde die Domäne Weil zum Königlichen Privatgestüt Wilhelms I. von Württemberg erklärt. Er hatte die Staatsdomäne im Tausch gegen Kirchengut in den Besitz der königlichen Hofkammer gebracht. Von der Meierei zur Pferdezucht ... >> weiterlesen
Pliensauvorstadt
Im Juli 2002 gründete die Stadt Esslingen verwaltungsintern die Projektgruppe ,Bürgerhaus Pliensauvorstadt‘. Im November wurde sie durch bürgerschaftlich Engagierte ergänzt. Die ,Bürgerhausgruppe‘ setzte sich von da an aus Mitgliedern der Stadtverwaltung, dem Bürgerausschuss, Institutionen und Bürgern aus der Pliensauvorstadt zusammen. ... >> weiterlesen
St. Bernhardt
St. Bernhardt ist ein kleiner, aber sehr christlicher Stadtteil von Esslingen. ... >> weiterlesen
Liebersbronn
Zu den frühen Siedlern von Liebersbronn haben auch Mönche gehört. Dies kann man heute noch erkennen am Mönchelenweg und dem Mönchsbrünnele ... >> weiterlesen
Brühl
Früher wurde dieses Gelände als Viehweide genutzt, später für die Württembergische Baumwollspinnerei und -weberei. ... >> weiterlesen
Rüdern
Rüdern hat einige Sehenswürdigkeiten wie der Ailberg mit seinem Ailbergturm oder die Katharinenlinde, die laut Legende verkehrt herum eingepflanzt wurde. ... >> weiterlesen
Sulzgries
Erstmals wurde dieser Stadtteil im Jahre 1275 urkundlich erwähnt, als die Witwe des Ritters Wolfram, des Vogtes zu Rems ein Gut in Sulzgries an das Kloster Steinheim an der Murr schenkte. ... >> weiterlesen
Krummenacker
Im Jahre 1229 wurde Krummenacker erstmals urkundlich erwähnt als der Schultheiß Rüdiger von Esslingen die Äcker und Weinberge an das Kloster Salem verkaufte. ... >> weiterlesen
Neckarhalde
Im Jahre 1910 entstand auf der Heimstätte eine der ersten genossenschaftlichen Siedlungen, d.h. Grundstücke die sehr günstig sind. Es durften aber keine gewinnbringende Objekte wie Läden oder Industrie gebaut werden. ... >> weiterlesen
Wiflingshausen
Im Jahre 1280 hieß dieser Stadtteil "Wolvelinshusen", 1346 dann "Wülfelingshausen" und 1474 hieß er "Wylflingshausen". Der Name weist auf einen Wulfing oder Wolfing, der dort gesiedelt hatte hin. ... >> weiterlesen
Zollberg
Am Anfang des 20. Jahrhunderts was das Waldheim und die Tierschau im Wald ein besonderes Erlebnis. Im Zweiten Weltkrieg diente diese Fläche als Kriegsgefangenenlager. Danach würden die Holzbaraken als Flüchtlingslager genutzt. ... >> weiterlesen
Berkheim
Im Süden von Esslingen liegt der Stadtteil Berkheim.
Mit der evangelischen Michaelskirche, dem alten Rathaus, dem alten Fachwerkhaus und der Hammerschmiede hat dieser Stadtteil einige geschichtliche Sehenswürdigkeiten zu bieten. ... >> weiterlesen
Oberesslingen
Das Wort Schleuse leitet sich vom mittellateinischen ,sclusa‘ (Wehr) ab. 1325 wurde in Deutschland die erste Schiffsschleuse gebaut. Eine Schleuse ist zu vergleichen mit einem großen Becken, das auf beiden Seiten mit Toren verschlossen werden kann. Durch die Füllung oder Entleerung des Beckens steigt oder sinkt der Wasserspiegel und das ... >> weiterlesen
Zell/Neckarwiesen
Ob zum Spazierengehen, zum Arbeiten oder zum Einkaufen:
Täglich gehen Menschen in den Neckarwiesen ein und aus. Damit das direkt am Neckar angrenzende größte Esslinger Industriegebiet Neckarwiesen noch mehr Menschen anzieht und neue attraktive Arbeitsplätze schafft, soll es nun ... >> weiterlesen
Sirnau
1952 wurde der Bürgerausschuss Sirnau gegründet. Er gehört der Arbeitsgemeinschaft der Esslinger Bürgerausschüsse an. Dort ist von jedem Stadtteil ein Bürgerausschuss-Mitglied vetreten. Sirnau ist einer der jüngsten Stadtteile Esslingens, zugleich aber mit einer tausend Jahre alten Siedlung. Denn während der Bautätigkeit in den 30er Jahren stieß man ... >> weiterlesen

